Irene Achatz
Dr. Helmut Baumgartner
Dr. Irmgard Bayer
Dkfm. Herbert Binder
Prof. Dr. Rudolf Bretschneider
Univ.Prof. Dr. Gerhart Bruckmann
Dr. Günther Burkert-Dottolo
Dr. Hubert Feichtlbauer
Dr. Gottfried Feurstein
Dr. Marilies Flemming
Generalkonsul KR Rudolf Frey
Dr. Werner Haidenthaler
Dr. Klaus Hecke
BR a.D. Dr. Lindi Kalnoky
LAbg.a.D. Mag. Franz Karl
Univ.Prof. Dr. Andreas Khol
Univ.Prof. Dr. Franz Kolland
LAbg. Ingrid Korosec
HR Dr. Ewald Kutzenberger
E.-W. Marboe
Dr. Martin Mayr
Univ.Prof. Dr. Wolfgang Mazal
Dr. Otto Pjeta
Univ.Prof. Dr. Manfred Prisching
Dr.H.-P. Rhomberg
Dr. Leopold Rosenmayr
GD-Stv.a.D. Leopold Scherer
Univ.Prof. Dr. Bernd Schilcher
Univ.Prof. Dr. Elisabeth Seidl
Dr. Gerhard Silberbauer
Abg.z.NR Ingrid Turkovic-Wendl
Univ.Prof. Dr. Paul M.Zulehner
Prof. Dr. Peter Zellmann
Oberst Wolfgang Haupt

Geboren 1932 in Salzburg; Reifeprüfungsjahr 1950; Generalkonsul, Kommerzialrat; verheiratet, 5 Kinder. 1950 Einstieg in den elterlichen Betrieb; 1954 Einzelprokura Firma Rudolf Frey; 1962 Einzelprokura Rudolf Frey KG; 22.7.1974 Übernahme des Schweizerischen Honorarkonsulates in Salzburg; 1979 Alleininhaber der Firma Rudolf Frey KG; 1980 Verleihung des Goldenen Verdienstzeichens des Landes Salzburg; 1981 Staatswappen-Verleihung; 1983 Gremialvorsteher des Fahrzeughandels in der Wirtschaftskammer Salzburg; 1988 Ernennung zum Kommerzialrat durch den Herrn Bundespräsidenten; 1988 Sektionsobmann Handel in der Wirtschaftskammer Salzburg; 1989 Vorsitzender des Aufsichtsrates Salzburger Flughafen; 1992 Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens des Landes Salzburg; 1995 Goldene Ehrennadel des Salzburger Handels; 1.2.1999 Doyen des Consularischen Corps Salzburg; 11.1.2000 Ernennung zum Generalkonsul des Schweizerischen Konsulates in Salzburg; Firmeninhaber der Firmen Rudolf Frey in Salzburg, St. Veit und Villach."

Auszug aus:

Ein gelebter Generationenvertrag

Mein Beitrag im Rahmen der Denkwerkstatt ist stark geprägt von meinen persönlichen Lebenserfahrungen. Ich stamme aus einer Unternehmerfamilie in dritter Generation. Auch durch meine, über das eigene Unternehmen hinausgehende jahrzehntelange Beschäftigung in der Standesvertretung (Wirtschaftskammer), konnte ich umfassende Erfahrungen sammeln, wie, nach langen Berufsjahren, ein bestehendes Unternehmen an die nächste Generation weitergegeben werden sollte. Leider ist dies in vielen Betrieben nicht möglich, was nicht nur vom volkswirtschaftlichen Standpunkt aus zu bedauern ist. Ich möchte versuchen, die wesentlichen Aspekte einer erfolgreichen Unternehmensnachfolge aufzuzeigen, ein geradezu klassisches Problem der Alt/Jung-Beziehung. Eine einfache Lösung wird dadurch erschwert, dass viele Selbständige mit Freude bereit sind, über das normale Pensionsalter hinaus aktiv zu bleiben und in Ihrer Tätigkeit Erfüllung und Zufriedenheit finden. Während dieser Zeit aber kann die Jugend bereits von ihren Erfahrungen profitieren und Selbstsicherheit und Unternehmerprofil gewinnen.

Wie eine möglichst problemfreie Übertragung vorzubereiten und sicherzustellen ist, kann in wenigen Punkten aufgezählt werden, von denen jeder einzelne wichtig ist:

  1. Lassen Sie Ihren Kindern (bzw allgemeiner gesagt vorgesehenen Nachfolgern) eine branchenbezogene Ausbildung zukommen.

  2. Holen Sie nach Abschluss der Ausbildung (eventuell nach vorangegangenem Auslandsaufenthalt) Ihre Nachfolger rasch ins Unternehmen, egal ob männlich oder weiblich - es gibt kein Unternehmen, das nicht auch von einer Frau geführt werden kann!

  3. Geben Sie dem Kind rasch Aufgaben mit Verantwortung, Rechte und Pflichten müssen sich die Waage halten.

  4. Fehler, die von der jungen Generation begangen werden, sind Lernprozesse. Toleranz der Älteren ist Voraussetzung.

Sobald eine solide Basis dafür geschaffen ist, dass die Verantwortung übertragen werden kann, sollte dies auch geschehen; mit anderen Worten: Übertragen Sie zu Lebzeiten und im Vollbesitz der geistigen und körperlichen Kräfte Ihr Unternehmen an das Kind oder die Kinder. Sollten zusätzliche Kinder in der Familie sein, die in der Nachfolge nicht vorgesehen sind, dann befriedigen Sie deren Ansprüche. Dafür gibt es natürlich mehrere Möglichkeiten, die von der jeweiligen Struktur und Kraft der Unternehmen abhängig sind.
Diskussionspapier

Teilnehmer der Denkwerkstatt

Österreichischer Seniorenkongress

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Generalkonsul KR Rudolf Wilhelm Frey